Luxusyacht im türkisblauen Wasser von Porto Cervo auf Sardinien
Sardinien20. April 2026 · 6 Min. Lesezeit

Sardinien im September 2026: Strände, Kulinarik & Wandern

Fertige Musterreise verfügbar →

Sardinien im September ist die kluge Entscheidung: Das Meer hat 26–28°C, die Strände gehören wieder dir, die Touristensaison ist offiziell vorbei und die Preise fallen spürbar. Die zweitgrößte Insel des Mittelmeers hat mehr zu bieten als nur ihre berühmte Küste – archäologische Stätten der rätselhaften Nuraghen-Kultur, traditionelle Dörfer im Landesinneren und eine Küche, die zu den eigenwilligsten Italiens zählt.

September auf Sardinien: Die unterschätzte Reisezeit

Im August ist Sardinien mit Touristen überfüllt: Die Preise explodieren, die besten Strände sind kaum zugänglich und die Straßen verstopft. Im September dreht sich das um: Warmes Wetter und warmes Meer, aber bis zu 40 % günstigere Preise für Flüge, Hotels und Mietautos. Die lokale Bevölkerung hat die Insel wieder für sich.

Zudem finden im September zahlreiche sardische Dorffeste statt, bei denen traditionelle Trachten, Musik und Speisen gefeiert werden. Das ist authentisches Sardinien – sehr weit weg vom Porto Cervo-Jetset.

Tipps

  • Flüge für September schon früh buchen – die günstigsten Tickets sind schnell weg.
  • Mietwagen ist auf Sardinien unverzichtbar – besonders für die abgelegenen Strände.
  • Kleinere Strände wie Spiaggia di Is Arutas oder Cala Goloritzé lohnen die Anfahrt.

Die schönsten Strände Sardiniens

Sardinien hat über 1800 km Küstenlinie und einige der schönsten Strände Europas. Die Costa Smeralda im Nordosten ist berühmt für smaragdgrünes Wasser und weiße Sandstrände – aber auch für entspanntere Buchten abseits von Porto Cervo.

Im Süden der Insel liegt das sogenannte Südkap mit dem Strand von Chia, einem der schönsten der ganzen Insel: breite Dünen, türkisblaues Wasser und dahinter pinienbewachsene Hügel. Im Osten: Cala Gonone mit dem umliegenden Golfklippen-Nationalpark – perfekt für Bootstouren zu unzugänglichen Buchten.

Tipps

  • Cala Goloritzé im Osten ist nur zu Fuß (45 Min.) oder per Boot erreichbar – absolutes Highlight.
  • Is Arutas hat einzigartigen Quarzkornsand – Mitnehmen verboten.
  • Nordsardinien (Capo Testa, Gallura) für Granit-Felsformationen und türkises Wasser.
Luftaufnahme von Klippen und türkisblauem Wasser an der sardischen Küste
Die Steilküste Sardiniens – von oben noch beeindruckender

Fertig geplant

Sardinien Spätsommerreise 2026

Musterreise ansehen →

Nuraghen, Dörfer und das Innere der Insel

Das Landesinnere Sardiniens ist eine andere Welt: Urtümliche Weidelandschaften, Korkeichenwälder und mittelalterliche Dörfer, in denen die Zeit langsamer läuft. Die Barbagia-Region um Nuoro ist das kulturelle Herz der Insel.

Die Nuraghen sind die rätselhaften Turmbauten der Nuragher-Kultur (1800–500 v. Chr.) – über 7000 sind auf Sardinien erhalten. Der beeindruckendste Komplex ist Su Nuraxi bei Barumini (UNESCO-Welterbe). Im September finden in vielen Dörfern Feste statt – authentisches Sardinien pur.

Tipps

  • Orgosolo im Inneren: Berühmte politische Wandmalereien in einem Bergdorf.
  • Agriturismo (Bauernhofurlaub) für authentisches sardisches Essen.
  • Im September finden viele Dorffeste statt – im Vorfeld recherchieren lohnt sich.

Sardische Küche: Was du unbedingt probieren musst

Die sardische Küche ist eine der eigenständigsten Italiens. Klassiker: Porceddu (Spanferkel vom Spieß), Culurgiones (Teigtaschen mit Kartoffel-Pecorino-Füllung), Bottarga (getrockneter Thunfisch-Rogen) und Carta da Musica (hauchdünnes Fladenbrot).

Dazu der lokale Wein: Cannonau (ein tanninreicher Rotwein, der zu den gesündesten Weinen der Welt zählt) und Vermentino (ein frischer Weißwein, perfekt zu Meeresfrüchten).

Tipps

  • Pane Carasau mit Olivenöl als Snack zwischen Strandbesuchen.
  • Bottarga über frische Pasta reiben – eine der einfachsten Spezialitäten der Insel.
  • Mirto (Myrtenlikör) nach dem Essen – das sardische Digestif.
Kleines Boot auf ruhigem türkisblauem Wasser vor der sardischen Küste
Sardiniens Küste – selbst abseits der Hochsaison traumhaft schön

Reise planen

Fertig geplant: Sardinien Spätsommerreise 2026

Sieh dir unsere fertige Musterreise an – mit Flügen, Hotels, Aktivitäten und Tagesplan. Einfach übernehmen und anpassen.

Häufige Fragen

Wie komme ich nach Sardinien?+

Flüge nach Cagliari (CAG), Alghero (AHO) oder Olbia (OLB) ab deutschen Flughäfen. Ryanair, Eurowings und ITA Airways fliegen regelmäßig. Alternativ Fähre von Genua, Livorno, Civitavecchia oder Barcelona – aber deutlich länger.

Brauche ich einen Mietwagen auf Sardinien?+

Ja, für eine komfortable Erkundung der Insel ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar. Die besten Strände und das Landesinnere sind ohne Auto kaum erreichbar.

Ist Sardinien teuer?+

Im August ist Sardinien sehr teuer. Im September sinken die Preise deutlich: Gute Hotels für 80–150 Euro, Restaurants für 20–35 Euro pro Person. Costa Smeralda (Porto Cervo) ist ganzjährig teuer – das Innere und der Süden deutlich günstiger.

Welche Strände sind im September noch geöffnet?+

Die meisten Strandrestaurants und Liegevermieter sind bis Ende September geöffnet. Abgelegene Naturstrände ohne Infrastruktur sind das ganze Jahr zugänglich. Im Oktober schließen viele Strandeinrichtungen.